... und durch und durch ...
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Katharina Hinsberg
... und durch und durch ... - 19. Januar bis 23. Februar 2019

 

Die Galerie ist vom 11.12.2018 - 18.1.2019 geschlossen.
Wir wünschen allen erholsame Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr.


Eröffnung: Samstag, 19. Januar 2019, 16-19 Uhr

Wir freuen uns auf die sechste Ausstellung mit Katharina Hinsberg.

»Ich übersetze und vervielfältige eine Handzeichnung, indem ich ihre Linien als eine Folge von Punkten mit einem Bohrer in einen darunterliegenden Stapel von Blättern übertrage. Die Linien zerfallen in Einzelheiten und zwischen den punktuellen Löchern entstehen Abstände und Zwischenräume. Pausen.
Diese Löcher sind Sicht- sind Stichstellen. Ist das Bild dann da, wo die Löcher nicht sind? Das Papier wird porös und durchlässig. Ansicht und Kehrseite werden sich entsprechen und lassen sich – ebenbildlich – wenden.
Als Lochpause tritt die gebohrte Abbildung von ihrer gezeichneten Vorlage so weit zurück, dass sich das Motiv als beides zeigt: als etwas Gemachtes und als etwas, das sich – als Bild, in Abwesenheit – nur andeutet, in Pausen, Löchern und Zwischenräumen. Das Bohren ist ein zeichnendes Verfahren, welches sich nicht auf-, sondern (durch und durch) einzeichnet. Aber das Bild ist nicht da, es erscheint in der Differenz zwischen Gedachtem und Gemachtem.
Ein Loch, gesetzt, markiert und wird bestimmt, ist und ist nicht. Es stiftet Position und steht in einem Zusammenhang, der sich dann, von Punkt zu Punkt, wieder als Linie lesen lässt. So erhält ein Bild Durchlass, zwischen Pausen und Löchern, durch etwas hindurch, das nicht vorhanden ist.«
(Katharina Hinsberg)

Seit vielen Jahren transformiert Hinsberg durch Bohrungen unterschiedlicher Stärke Linien als Löcher in unterschiedliche Träger:
sei es auf die Museumswand wie in der Arbeit Perceiden im Kunstmuseum Stuttgart oder in Papier wie für das Künstlerbuch ZWEIGE mit Texten von Michael Donhauser oder die in 2018 erschienen Blätter für die Griffelkunst Vereinigung.

Die Ausstellung gibt einen Überblick über diese Arbeitsgrupen und zeigt eigens für die Ausstellung geschaffene neue Papierarbeiten.

Zur Ausstellung erscheint eine Edition.

 
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