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Ulrich R√ľckriem
ALLES ZEICHNUNG

2005—2000

english
   
           


Ulrich R√ľckriem
nebenan - 11. Mšrz bis 08. April 2006

 

Der Ausstellungsraum der in unmittelbarer Nachbarschaft zum K√ľnstleratelier gelegenen Galerie Werner Klein in K√∂ln wird von insgesamt neun W√§nden begrenzt. Eine Wand ist durch ein Fenster, drei W√§nde sind durch T√ľren unterbrochen, f√ľnf W√§nde sind frei von jeder St√∂rung, sie bilden den Ausgangspunkt der Arbeit Ulrich R√ľckriems.

Durch den vierten Teil des H√∂hen- und L√§ngenmasses einer Wand werden H√∂he und Breite einer Fl√§che bestimmt, die √ľber dem Schnittpunkt der beiden Diagonalen zentral auf der Wand liegt. Da im Falle der Ausstellung alle f√ľnf W√§nde gleich hoch aber unterschiedlich breit sind, entstehen f√ľnf rechteckige Fl√§chen, die ihrerseits das gleiche H√∂henma√ü aufweisen, in der Breite hingegen variieren.

Dem Prinzip der wiederholten Quadratbildung folgend werden diese Fl√§chen bearbeitet, wobei die Teilungslinien eingezeichnet und die am Ende nicht weiter teilbaren quadratischen Fl√§chen geschw√§rzt werden. Im Einzelnen geschieht dies so: Das Ma√ü einer der kurzen Seiten der rechteckigen Ausgangsfl√§che wird vom Eckpunkt her auf eine der langen Seiten √ľbertragen, und von dem so gefunden Punkt wird eine im rechten Winkel abgehende Linie eingezeichnet. Genauso wird eine von der gegen√ľberliegenden kurzen Seite berechnete zweite Linie eingezeichnet. Entweder werden die beiden entstehenden quadratischen Fl√§chen durch eine rechteckige Fl√§che getrennt oder sie √ľberschneiden sich in Form einer solchen. Mit der so gefundenen rechteckigen Fl√§che wird ebenso verfahren, und so weiter bis eine weitere Teilung nicht mehr m√∂glich ist. Die zuletzt entstehenden Quadrate werden geschw√§rzt.

Nach den beschrieben Prinzipien kann jede Wand eines beliebigen Raumes bearbeitet werden, vorausgesetzt sie ist weder durch T√ľr- noch durch Fenstereingriffe gest√∂rt. Die Arbeit kann mit Graphit direkt auf die Wand aufgebracht werden. Erstmalig im Falle der K√∂lner Ausstellung wird ein r√ľckseitig mit Klebstoff beschichtetes Fotopapier auf die Wand aufgebracht, das mittels eines Computerdruckverfahrens bedruckt wurde.

Es erscheint eine Edition, die auf den f√ľnf gestalteten Wandfl√§chen beruht.

1x2x3x4x5=120
Inkjetdruck mit Pigmenttinte
auf f√ľnf √ľbereinandergelegten Transparentfolien
(untenliegender Druck nummeriert und signiert)
42x59cm
Auflage 120 (entsprechend den 120 Variationen f√ľnf Bl√§tter √ľbereinander zu legen)

 
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