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Bettina Blohm
Memory Palace - Zeichnungen und Bilder - 25. März bis 29. April 2017

 

In jeder deutschsprachigen Ausgabe stellt LE MONDE diplomatique eine/n KünstlerIn vor. Wir freuen uns, dass die Aprilausgabe Arbeiten von Bettina Blohm zeigt.
link: LE MONDE

Jedes Gemälde enthält eine Frage, und der Punkt ist nicht, sie zu beantworten, sondern die Frage zu verdeutlichen. (Bettina Blohm 2016)

Wir freuen uns auf die dritte Einzelausstellung mit aktuellen Bildern und Arbeiten auf Papier von Bettina Blohm.

Bettina Blohm (geboren 1961 in Hamburg) studierte von 1980 - 1984 Malerei an der Akademie der Künste in München. Seit Mitte der Achtziger Jahre lebt sie in New York. Seit 2008 kommt sie zwei Mal im Jahr für zwei Monate in ihr Berliner Atelier. Malphasen in New York wechseln sich mit Zeichnungsphasen in Berlin ab. Zwischendurch entstehen Landschaftszeichnungen in der Natur.

Bettina Blohm malt zumeist großformatig im Atelier in New York. Sie sagt über ihr Malen:
Es ist ein additiver Prozess, ich lege eine Form oder Geste an und wiederhole sie. Am Ende wird daraus eine Art Muster. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Struktur und Abstraktion, und eine enge Verwandtschaft mit der Natur, den Formen und Gebilden, die wir in der Natur sehen. Und es geht um ein Gefühl von Ordnung.

Im Berliner Atelier arbeitet Bettina Blohm eher im kleinen Format auf Papier.
Diagrams heißt eine Serie von Kohlezeichnungen auf Acrylgrund. In ihnen entwickelt sie seit 2013 Ideen für neue Bilder, die sie in New York realisiert. Die Landschaftszeichnungen entstehen seit 20 Jahren in der sie umgebenden Natur, auf Reisen in Deutschland, Frankreich oder den USA, oder auf einem Friedhof in Berlin. Über ihr Zeichnen sagt sie: Das ist das Wunderbare am Zeichnen, es ist dem Denken so nah. In meinem Fall ist der Maßstab oft klein und kommt direkt aus der Hand, daher fließen die Denkprozesse direkt in die Zeichnung.

Arbeiten von Bettina Blohm sind Teil wichtiger öffentlicher Sammlungen wie der Berlinischen Galerie, dem Busch Reisinger Museum, Harvard, dem Städel Museum, Frankfurt, der Kunsthalle Bremen und dem Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, das in der Ausstellung Bestandsprobe – Schnittstellen bis zum 6.8. die Arbeit One for J.C. zeigt. Bis 5. April sind außerdem Bilder von Bettina Blohm in einer Gruppenausstellung im Kingsborough Art Museum in New York zusehen.

Zur Ausstellung ist das Katalogbuch MEMORY PALACE im Wienand Verlag erschienen. Es gibt auf 112 Seiten mit 49 farbigen Abbildungen einen umfassenden Einblick in die zeichnerische und malerische Entwicklung der letzten fünf Jahre.

 
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